Samstag, 20. Oktober 2012
Ein aufregender Start in Sydney
markhase, 00:24h
Der erste Eintrag für Sydney, und gleich auch ein etwas schief gegangenes Abenteuer. Eigentlich sollte es ein ganz normaler Ausflug zum Olympischen Park mit Besuch im Schwimmbad werden, aber dies stellte sich schnell als Reinfall heraus. Alles fing damit an, dass in Sydney die Temperatur locker die 30 Grad Marke genommen hat, und es den Tag über bis zu 36 Grad heiß wurde. Wir waren auch schon am Meer, nur das Problem ist, dass das Wasser sehr kalt ist und die Wellen "ein bisschen" hoch sind, was das Baden schwieriger gestaltet. Also hatten wir die Idee, in ein Schwimmbad zu gehen. Unser erstes Schwimmbad bot nur ein Schwimmbecken und ein Kinderbecken an. Also nichts für uns. Dann schnell ins Internet und nach einer Alternative gesucht. Schnell wurde auch eine gefunden: Ein Schwimmbad auf dem olympischen Gelände in Sydney. Dafür dann die Zugverbindung rausgegoogelt und dann ab zum olympischen Gelände.
Info dazu: Das olympische Gelände ist in der Nähe von Strathfield, einem Vorort von Sydney. Warum ich das jetzt erwähne kommt gleich...
Wir stiegen also in den Zug mit dem Wissen, gleich bei die nächste Haltestelle auszusteigen, sprich, es dauert nicht lange. Das Problem dabei war, dass der Zug bei 5 Stationen einfach durchgefahren ist. Wir sassen also in diesem Zug und sahen einen Vorort nach dem anderen an uns vorbeiziehen. Logisch, dass wir leise Befürchtungen hatten, dass wir irgendwo heraus kommen würden, aber nicht da, wo wir hin wollten. In der Verzweiflung fragten wir dann einen anderen Passagier, ob der Zug überhaupt in Strathfield hält. Dies bejahte er zu unserem Glück und kurz darauf hielten wir dort an.
Vom ersten Schock erholt verfiehlen wir gleich in den Nächsten... In Sydney gibt es am Ausgang der Haltestellen solche Schranken, wo man das Ticket reinsteckt und dann durch die Schranke geht. Da aber unser Ticket (wir haben so eine Art Wochenkarte) seit einigen Tagen rumzickt, waren wir es schon gewohnt, dass die Schranke sich nicht öffnete und unser Ticket als fehlerhaft oder ungültig erklärt wurde. So geschah es auch in diesem Fall: Das Ticket sei nicht mehr gültig, wir gingen also zu den Beamten, die an der Schranke standen und zeigten ihnen unser Ticket um ihnen zu erklären, warum die Schranke nicht aufgeht. Dumm nur, dass diesmal die Schranke Recht hatte. Unser Ticket war nur für die Zone 1 gültig, aber seit zwei Stationen (wohl bemerkt, dass Strathfield die erste Station war, bei der man aussteigen konnte) fuhren wir in Zone 2.
Da standen wir also mit ungültigen Tickets, wohl wissend, dass Schwarzfahren 200$ kostet, und in Begleitung zweier uniformierter Kontrolleure am Ausgang der Station, und hofften jetzt nur das Beste.
Dank unserer Hilflosigkeit und unserem Akzent mussten wir nicht die Strafe zahlen, aber wir mussten in Begleitung zum Ticketautomaten und ein Zugticket für die Zone 2 kaufen. Besser 4,60$ zahlen als 200$, aber das sah aus: Zwei offizielle Mitarbeiter erklärten uns, wie man ein Zugticket kauft. "Zuerst drückt ihr das dann das, dann schiebst du das Geld da rein und hier kommt das Ticket raus". Zur Krönung gaben uns die netten Herren noch eine Karte mit dem Schienennetz darauf und diversen Markierungen, wo welche Zone ist (Zudem war die Karte bekleckert mit Kaffeeflecken, aber "no worries").
Und das alles, nur um einmal ins Schwimmbad zu gehen.
Info dazu: Das olympische Gelände ist in der Nähe von Strathfield, einem Vorort von Sydney. Warum ich das jetzt erwähne kommt gleich...
Wir stiegen also in den Zug mit dem Wissen, gleich bei die nächste Haltestelle auszusteigen, sprich, es dauert nicht lange. Das Problem dabei war, dass der Zug bei 5 Stationen einfach durchgefahren ist. Wir sassen also in diesem Zug und sahen einen Vorort nach dem anderen an uns vorbeiziehen. Logisch, dass wir leise Befürchtungen hatten, dass wir irgendwo heraus kommen würden, aber nicht da, wo wir hin wollten. In der Verzweiflung fragten wir dann einen anderen Passagier, ob der Zug überhaupt in Strathfield hält. Dies bejahte er zu unserem Glück und kurz darauf hielten wir dort an.
Vom ersten Schock erholt verfiehlen wir gleich in den Nächsten... In Sydney gibt es am Ausgang der Haltestellen solche Schranken, wo man das Ticket reinsteckt und dann durch die Schranke geht. Da aber unser Ticket (wir haben so eine Art Wochenkarte) seit einigen Tagen rumzickt, waren wir es schon gewohnt, dass die Schranke sich nicht öffnete und unser Ticket als fehlerhaft oder ungültig erklärt wurde. So geschah es auch in diesem Fall: Das Ticket sei nicht mehr gültig, wir gingen also zu den Beamten, die an der Schranke standen und zeigten ihnen unser Ticket um ihnen zu erklären, warum die Schranke nicht aufgeht. Dumm nur, dass diesmal die Schranke Recht hatte. Unser Ticket war nur für die Zone 1 gültig, aber seit zwei Stationen (wohl bemerkt, dass Strathfield die erste Station war, bei der man aussteigen konnte) fuhren wir in Zone 2.
Da standen wir also mit ungültigen Tickets, wohl wissend, dass Schwarzfahren 200$ kostet, und in Begleitung zweier uniformierter Kontrolleure am Ausgang der Station, und hofften jetzt nur das Beste.
Dank unserer Hilflosigkeit und unserem Akzent mussten wir nicht die Strafe zahlen, aber wir mussten in Begleitung zum Ticketautomaten und ein Zugticket für die Zone 2 kaufen. Besser 4,60$ zahlen als 200$, aber das sah aus: Zwei offizielle Mitarbeiter erklärten uns, wie man ein Zugticket kauft. "Zuerst drückt ihr das dann das, dann schiebst du das Geld da rein und hier kommt das Ticket raus". Zur Krönung gaben uns die netten Herren noch eine Karte mit dem Schienennetz darauf und diversen Markierungen, wo welche Zone ist (Zudem war die Karte bekleckert mit Kaffeeflecken, aber "no worries").
Und das alles, nur um einmal ins Schwimmbad zu gehen.
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