Sonntag, 18. November 2012
Das süße Arbeitsleben
Die ersten Arbeitswochen als Arbeiter sind vorbei, und das erste Gehalt ist auf das Konto gewandert. Dadurch wird auch das Essen hochwertiger. Da wird mal das gute Hackfleisch gekauft und gebraten. Morgen geht es zu einem Festival, bei dem ich beim Aufbauen tätig bin. Hoffentlich bin ich die nächste Woche genauso beschäftigt, wie die beiden Wochen zuvor.
Anisa hat erfolgreich einen Job gefunden. Als Barista in einem Café, dass nur gefühlte fünf Meter vom Hostel entfernt ist, wird sie ihr Geld verdienen.
Zudem versuchen wir in der nächsten Zeit ein Auto zu kaufen, aber ganz ohne Stress, da wir es im Moment nicht brauchen. Einige Ideen habe ich aber, wie das Auto aussehen könnte..:


oder so

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Freitag, 9. November 2012
Ein kurzer Plausch mit Prinz Charles
In den letzten Tagen gab es wieder viel zu tun: Mark hat, wie im letzten Beitrag beschrieben, einen Job, und ich bin weiter auf der Suche, und kümmere mich währenddessen um den Haushalt. Arbeitslos zu sein hat viele Nachteile, aber der größte ist wahrscheinlich die viele Zeit die ich habe.
Heute machte sich diese viele Zeit jedoch endlich mal nützlich,denn während Mark auf der Arbeit war, besuchte ich doch mal so nebenbei den Prinz von England.


Da er heute einen Termin am Circular Quay, am Hafen von Sydney hatte, um dort die Ausstellung im ''Museum for Contemporary Arts'' zu besichtigen, war das die Möglichkeit.


Vor dem Museum war ein großes Aufgebot von Polizei,das bereit stand um alles abzusichern. Von Helikoptern bis Spürhunden war alles da. Und auch alle wichtigen TV Sender waren anwesend.


Nach langem Warten in der Sonne kam er dann auch, und schüttelte jedem brav die Hand, auch mir. Nach einem kurzen Plausch, einem ''nice to meet you'', dass ich mit meiner Kamera ja ''an expert'' wäre, und meiner Antwort''yes I am'', kam ein leichtes Grinsen seinerseits und er ging weiter. Hinter mir schrie nur jeder, ''wasch dir die Hand nie wieder du Glückspilz'', und die Frage ''hast du seine Hand wirklich geschüttelt''. Ja das habe ich.:-) Nach einigen Minuten ist er dann auch im Museum verschwunden,und der Spektakel war vorbei. Ein kurzer aber interessanter Tag, muss man sagen.

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Donnerstag, 8. November 2012
Mark, der Baumeister
Ja, endlich ist es soweit: Ich habe einen Job. Seit Dienstag arbeite ich in einer Lagerhalle und bin für die Logistik zuständig. Jeden Tag eine saftige 11 Stunden Schicht von 7 bis 18 Uhr. Es ist hart, aber es bringt ordentlich Geld. Zuvor habe ich mich bei einer Agentur eingeschrieben, die an Baustellen oder ähnliche Arbeitsstätten vermittelt. Dank denen bin ich zu meinem Job gekommen. Der Nachteil ist nur, dass diese Art der Beschäftigung nicht einen konstanten Lohn garantiert. Aber ich bin bis Freitag am arbeiten. Mal sehen, was nächste Woche so ansteht....

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Sonntag, 4. November 2012
Wir leben noch + Darling Habour
Hier mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Wir haben nur gerade ein bisschen Stress mit der Jobsuche und dem Auto usw. Daher ist es ein bisschen schwierig bei allem 110% zu geben. Tut uns leid, aber es wird besser:-)
Gestern waren wir am Darling Habour, um uns dort das Feuerwerk, dass an jedem Samstag statt findet, anzusehen. Das Feuerwerk dauerte so 6 Minuten, aber schön war es. Die meisten in unserem Hostel meinten, dass sechs Minuten Feuerwerk zu kurz sind. Wenn sie es so meinen... Ich fand es toll und lang.
Hier ein paar Ausschnitte vom Feuerwerk:




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Mittwoch, 24. Oktober 2012
2:0 für Anisa
Ich musste eine weitere Niederlage bezüglich wer als erstes einen Job findet kassieren. Anisa arbeitet seit heute in einer deutschen Bäckerei (zwar nur auf Probe, aber sie arbeitet) im CBD in Sydney und ich muss weiter suchen.... Tja, aber ich werde hoffentlich auch schnell einen Job finden. Drückt mir die Daumen:-)





oder auch zusammen


Nur für euch:-)

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Samstag, 20. Oktober 2012
Ein aufregender Start in Sydney
Der erste Eintrag für Sydney, und gleich auch ein etwas schief gegangenes Abenteuer. Eigentlich sollte es ein ganz normaler Ausflug zum Olympischen Park mit Besuch im Schwimmbad werden, aber dies stellte sich schnell als Reinfall heraus. Alles fing damit an, dass in Sydney die Temperatur locker die 30 Grad Marke genommen hat, und es den Tag über bis zu 36 Grad heiß wurde. Wir waren auch schon am Meer, nur das Problem ist, dass das Wasser sehr kalt ist und die Wellen "ein bisschen" hoch sind, was das Baden schwieriger gestaltet. Also hatten wir die Idee, in ein Schwimmbad zu gehen. Unser erstes Schwimmbad bot nur ein Schwimmbecken und ein Kinderbecken an. Also nichts für uns. Dann schnell ins Internet und nach einer Alternative gesucht. Schnell wurde auch eine gefunden: Ein Schwimmbad auf dem olympischen Gelände in Sydney. Dafür dann die Zugverbindung rausgegoogelt und dann ab zum olympischen Gelände.
Info dazu: Das olympische Gelände ist in der Nähe von Strathfield, einem Vorort von Sydney. Warum ich das jetzt erwähne kommt gleich...
Wir stiegen also in den Zug mit dem Wissen, gleich bei die nächste Haltestelle auszusteigen, sprich, es dauert nicht lange. Das Problem dabei war, dass der Zug bei 5 Stationen einfach durchgefahren ist. Wir sassen also in diesem Zug und sahen einen Vorort nach dem anderen an uns vorbeiziehen. Logisch, dass wir leise Befürchtungen hatten, dass wir irgendwo heraus kommen würden, aber nicht da, wo wir hin wollten. In der Verzweiflung fragten wir dann einen anderen Passagier, ob der Zug überhaupt in Strathfield hält. Dies bejahte er zu unserem Glück und kurz darauf hielten wir dort an.
Vom ersten Schock erholt verfiehlen wir gleich in den Nächsten... In Sydney gibt es am Ausgang der Haltestellen solche Schranken, wo man das Ticket reinsteckt und dann durch die Schranke geht. Da aber unser Ticket (wir haben so eine Art Wochenkarte) seit einigen Tagen rumzickt, waren wir es schon gewohnt, dass die Schranke sich nicht öffnete und unser Ticket als fehlerhaft oder ungültig erklärt wurde. So geschah es auch in diesem Fall: Das Ticket sei nicht mehr gültig, wir gingen also zu den Beamten, die an der Schranke standen und zeigten ihnen unser Ticket um ihnen zu erklären, warum die Schranke nicht aufgeht. Dumm nur, dass diesmal die Schranke Recht hatte. Unser Ticket war nur für die Zone 1 gültig, aber seit zwei Stationen (wohl bemerkt, dass Strathfield die erste Station war, bei der man aussteigen konnte) fuhren wir in Zone 2.
Da standen wir also mit ungültigen Tickets, wohl wissend, dass Schwarzfahren 200$ kostet, und in Begleitung zweier uniformierter Kontrolleure am Ausgang der Station, und hofften jetzt nur das Beste.
Dank unserer Hilflosigkeit und unserem Akzent mussten wir nicht die Strafe zahlen, aber wir mussten in Begleitung zum Ticketautomaten und ein Zugticket für die Zone 2 kaufen. Besser 4,60$ zahlen als 200$, aber das sah aus: Zwei offizielle Mitarbeiter erklärten uns, wie man ein Zugticket kauft. "Zuerst drückt ihr das dann das, dann schiebst du das Geld da rein und hier kommt das Ticket raus". Zur Krönung gaben uns die netten Herren noch eine Karte mit dem Schienennetz darauf und diversen Markierungen, wo welche Zone ist (Zudem war die Karte bekleckert mit Kaffeeflecken, aber "no worries").
Und das alles, nur um einmal ins Schwimmbad zu gehen.

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Der Queen Victoria Market
Und mal wieder ein Beitrag von Mark's besserer Hälfte:
Wie schon lange angekündigt und erwartet, kommt nun der Beitrag zum Queen Victoria Market.
Wenn man in Melbourne gute und frische Lebensmittel sucht, gibt es dafür viele Möglichkeiten, diese zu finden. Entweder geht's zum Supermarkt, oder zu einem kleinen Laden, der so etwas auch anbietet. Oder man geht zum Queen Victoria Market im Norden Melbournes.
Worauf man sich dort sicher verlassen kann, ist, dass alle Waren frisch, und von der Qualität sehr gut sind. Abgesehen davon, ist er auch billiger als jeder andere Laden der die gleichen Lebensmittel anbietet.


Von Obst und Gemüse, über Fleisch und Fisch, bis zu Gewürzen und Kleidung, gibt es dort alles was man im Alltag brauchen könnte.




Mich hat besonders die Vielfalt vom Obst und Gemüse und deren Frische überrascht. Man bekommt gleich Lust zum Kochen, und die leckersten Sachen, die man noch zubereiten könnte; kommen einem in den Kopf, so ging es uns jedes Mal wenn wir Einkaufen gingen. (Das hätten wir auch umsetzen können, wenn unsere Küche nicht so schmutzig, und deswegen zum Kochen unbrauchbar gewesen wäre.)
Weiterhin kann der Queen Victoria Market auch mit der Vielfalt an Fleisch für BBQ und Fisch punkten.


Die passenden Beilagen in Form von Gemüse gibt es ja gleich nebenan.
Was mir besonders gefallen hat, war ein Stand, der etwas verkaufte, das ich hier in Melbourne gar nicht dachte, finden zu können, deutsche Lebkuchen und Pfeffernüsse. Die wurden dann natürlich immer wieder mal zwischendurch geholt.
Der Queen Victoria Market ist ein sehr großer, und, für Backpacker auch preislich geeigneter Markt, für den ein Besuch sehr lohnenswert ist, und wir können ihn nur jedem empfehlen.

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Sonntag, 7. Oktober 2012
Jobs in Melbourne
Das süße Geld, das wir hier ausgeben, muss ja schließlich erst verdient werden. Was für Jobs wir in Melbourne gemacht haben? Hier sind sie:
Anisa: Ihr erster Job war als Kellnerin in einem kleinen Café im CBD. D.h. es gibt eine große Rush Hour um die Mittagszeit und am frühen Morgen, und zwischendurch ist es weniger belebt. Aber ein konstanter Kundenzulauf ist den ganzen Tag über zu bewältigen. Ihre Arbeitszeit betrug so 4 bis 5 Stunden am Tag und zwar nur unter der Woche. Am Wochenende hatte sie frei. Die Bezahlung betrug 15 Dollar die Stunde, was ohne Erfahrung schon hoch ist.
Ihr zweiter Job war als Vertreterin einer Firma, die stromsparende Mehrfachstecker verschenkt. Verschenken daher, da die Regierung dies angeordnet hat. Pro verschenktem Mehrfachstecker bekam sie 10 Dollar Kommission. Arbeiten musste sie von 10 bis 18 Uhr unter der Woche. Wenn sie aber das Wochenziel von 90 Stück nicht erreicht hatte, musste sie auch samstags arbeiten.
Mark: Mein erster Job war als Prospekteverteiler in den Vororten Melbourne's. Ich bekam ein Fahrrad gestellt und es wurde vollgepackt mit Zeitungen, Flyern etc.. So im Schnitt betrug die Anzahl der Zeitungen pro Fahrradladung 600. Ich bekam 7 Cent pro ausgelieferter Zeitung und schaffte so am Tag 800 Zeitungen. Gearbeitet wurde werktags von 7:30-15:30 Uhr. Nach einem Tag war man so geplättet, dass man nur noch ins Bett fiel und sich wehleidig über seinen Rücken beschwerte.
Der zweite Job war ein klassischer Klinkenputzerjob. Ich verkaufte Strom im Namen der viert größten "Billingcompany". Die Arbeitszeit war werktags von 9 bis 18 Uhr (offiziell). Inoffiziell war man von 9 bis 19 Uhr am arbeiten. Dazu wurde man noch nach Hause gefahren, da man in den äußeren Vororten arbeitete, was bis zu 1,5 Stunden brauchte. Die Bezahlung hingegen war gut. Es gab einen garantierten Basislohn von 640 Dollar. Dazu gab es Bonuszahlungen, wenn man in der Woche 15+, 25+, 35+ oder 50+ verkauft hatte. Der Bonus verteilte sich auf 200 bis 1000 Dollar.

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Die nächste Etappe steht an
Nach einer schönen Zeit in Melbourne heißt es für uns jetzt, sich langsam nach anderen Standorten umzuschauen. Da wurde schnell der Job gekündigt und ein Flug nach Sydney gebucht. Am Samstag geht es also in die Millionenmetropole. Dort wird nach neuen Jobs gesucht und dann auch wieder das Thema Auto aufgegriffen. Eins ist auf jeden Fall sicher: Die Hostels dort sind teurer.
Nicht vergessen, aber vertagt wurde der Beitrag vom Queen Victoria Market, welcher in den nächsten Tagen folgt. Jetzt haben wir ja auch die Zeit dazu, da unsere Arbeit uns voll ausgelastet hatte: Morgens um kurz vor 8 raus und abends um 9 wieder im Hostel. Infos zum Job findet ihr unter "Jobs in Melbourne".

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Dienstag, 2. Oktober 2012
Uns hat es erwischt...
... Wir sind das erste Mal krank in Australien. Nicht nur ein leichter Schnupfen sondern das volle Programm. Ich möchte aber nicht ins Detail gehen. Auch werden die ersten Erfahrungen mit dem australischen Gesundheitssystem gemacht, was sehr auf Profit aus ist. Eine ganz normale Sprechstunde mit "anfassen" kostet 73 Dollar. Wobei Sprechstunde nicht wirklich existiert. Man braucht in jedem Fall einen Termin, so lange es kein Notfall ist.
Es ist halt ein ganz blöder Zufall, dass Anisa und ich krank sind. Man kann aber die Reaktion vom jeweiligen Arbeitgeber vergleichen. Bei Anisa's zum Beispiel wurde auf der Stelle gute Besserung mit dem typischen australischen "no worries" gewünscht.
Bei mir kam die Antwort etwas verzögert und mit der Aufforderung "doctor's note/certificate for tomorrow mate".
Mein Chef hat mich bestimmt ganz dolle lieb........bestimmt....gleich gehts erstmal zum Arzt.

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